Die Fachkonferenz Geschichte stellt sich vor ...     
            
Geschichte und Gegenwart sind eng miteinander verbunden, denn unsere Gegenwart gründet auf historischen Ereignissen und Entwicklungen. Das Fach Geschichte ist also mehr als das „Abhandeln“ und Lernen von Fakten. Dazu gehört z. B. auch der Umgang mit verschiedenen historischen Quellen, ob schriftlicher, mündlicher, bildlicher oder gegenständlicher Art. Da das menschliche Handeln „Dreh- und Angelpunkt“ der Geschichte ist, ist das kritische Hinterfragen von historischen Ereignissen und Prozessen ein wesentliches Kriterium des Faches. Um diese Komplexität erfahrbar zu machen, muss Geschichte auch anschaulich sein. Aus diesem Grund unternehmen die Schüler der Klassen-stufen 5 bis 10 Exkursionen zu verschiedenen Lehrplanthemen. Im Schuljahr 2016/17 sind folgende Exkursionen in Planung:     
         
Klassenstufe
Lehrplanthema 
Exkursionsziel und Inhalt  
7
Staat und Gesellschaft im Zeitalter des Absolutismus: Einblick gewinnen in kulturelle Leistungen des Barock – Sachsen unter August dem Starken      Exkursion nach Dresden: Besuch des Grünen Gewölbes und historischer Stadt-rundgang mit kompetenter, auf Schüler eingestellte Führungen durch Personal vor Ort
8
Das Doppelgesicht des Fortschritts - Industrialisierung und die Folgen   Exkursion nach Chemnitz: Das Industriemuseum bietet einen anschaulichen Einblick in dieses Thema
9
Die nationalsozialistische Diktatur - ein System von Terror und Gewalt   Exkursion nach Buchenwald: Hier wird versucht, das Grauen der NS-Zeit sachlich aufzuarbeiten, aber auch emotional erfahrbar zu gestalten.  
       
Und das war im Frühjahr 2016 …     
     
Unterricht im „Tal der Einsamkeit“- eine Geschichtsexkursion in die Zisterzienserabtei Altzella
     
Klosterleben des Mittelalters erlebten unsere vier sechsten Klassen am 15. April im Rahmen einer Fachexkursion nach Altzella bei Nossen.
Die Gründung des dortigen Klosters fiel in die Zeit des 12. Jahrhunderts, als Kaiser Friedrich I. mit seinem Markgrafen
Otto von Meißen der Besiedlung des Erzgebirges vorantrieb.
Unsere Schüler bestaunten das „Flüstertor“, begutachteten die Schlaf- und Speiseräume der Mönche und lernten das weitläufige Gelände des Klosters mit seinem Landschaftspark und dem mystischen Kellergewölbe kennen. Sie erfuhren Wissenswertes über die Schreibermönche, die im Scriptorium mühselig per Hand Bücher abschrieben und illustrierten. Mit einer modernen Präsentation zeigte das Museum die alte Bibliothek mit ihren Schreibpulten. Die Schüler konnten in einem praktischen Teil alte Handschriften imitieren und „mit Feder und Pergament“ arbeiten.